Workshops am Freitag

Die Workshops finden am Freitag, den 10.03.2023 von 13:30 bis 15:00 Uhr und im zweiten Durchlauf von 15:30 bis 17:00 Uhr statt.
Insgesamt sind über 20 Veranstaltungen geplant, diese Übersicht wird fortlaufend aktualisiert.

Bei Ihrer Anmeldung können Sie sich in die zwei von Ihnen ausgewählten Angebote einschreiben (die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt).

  • Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen – Eine Aufgabe der inklusiven Schule

    Workshopangebot von Klaus Seifried

    Herr Seifried war 12 Jahre lang als Lehrer tätig. Darüber hinaus wirkte er als Diplom-Psychologe und  Psychologischer Psychotherapeut 26 Jahre als Schulpsychologe. Von 2013 bis 2016 leitete er das Schulpsychologische und inklusionspädagogische Beratungszentrum Tempelhof-Schönberg in Berlin. Ferner war Herr Seifried viele Jahre sowohl als Dozent in der Lehrer- und Schulleiterfortbildung und als Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Hochschulen deutschlandweit tätig.

    Empirische Studien belegen, dass rund 20% der Kinder und Jugendlichen psychische Auffälligkeiten zeigen und ca. 6-7% behandlungsbedürftig sind. Rund 7% der Schülerinnen und Schüler in Deutschland erhalten sonderpädagogischen Förderbedarf. Nur wenige Förderschwerpunkte bieten jedoch Unterstützungsbedarf für psychisch erkrankte Schülerinnen und Schüler.

    In diesem Workshop sollen der Blick für psychische Erkrankungen geschärft, Ursachen benannt und pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten in der Schule vorgestellt werden. Dabei ist eine fachbereichsübergreifende, multiprofessionelle Kooperation der Schule mit der Jugendhilfe, den Kliniken, niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeutinnen von großer Bedeutung.

  • Beratung als pädagogische Handlungskategorie in inklusiven Schulen

    Workshopangebot von Bettina Streese

    Frau Streese ist als Diplom-Pädagogin, Lehrerin für Sonderpädagogik und Systemische Beraterin (SG) im Hochschuldienst an der Fakultät für Erziehungswissenschaft (AG 3- Schultheorie mit dem Schwerpunkt Grund- und Förderschulen) an der Universität Bielefeld tätig. Als Lehrbeauftragte wirkt sie im Studiengang Integrierte Sonderpädagogik und in der inklusionspädagogischen Basisqualifikation von Studierenden aller anderen Lehrämter. Ihre aktuellen Forschungsthemen sind Individualisierende (inklusive) Didaktik, Inklusive Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung, Inklusive Schulentwicklung, die Übergangsgestaltung im Gemeinsamen Lernen und die Einstellungen und Haltungen zur inklusiven Pädagogik. Außerdem begleitet Frau Streese derzeit die Evaluationsforschung im Rahmen des Projekts „Alle Kinder mitnehmen“.

    In inklusiven Schulen gibt es vielfältige Lern- und Lebenssituationen, die eine Reihe unterschiedlicher Beratungsbedarfe eröffnen. Um diesen adäquat begegnen zu können, benötigen Schulen Beratungskonzepte, die Handlungssettings für unterschiedliche Formen professioneller Beratung bereitstellen. Der Workshop bietet nach einem Input zum Thema die Gelegenheit, den Ist-Stand zur Konzeptionierung von Beratung an der Schule systematisch zu erfassen und eine schulbezogene Beratungskartei zu entwerfen.

  • Und es geht doch! – Inklusive Bildung bei Beeinträchtigung im Verhalten

    Workshopangebot von apl. Professorin Dr. Ulrike Becker

    Frau Becker ist außerplanmäßige Professorin an der Humanwissenschaftlichen Fakultät im Bereich Erziehungswissenschaften (Inklusion und Organisationsentwicklung) an der Universität Potsdam. Sie beschäftigt sich mit Inklusiver Bildung bei Beeinträchtigung im Verhalten und im Lernen und mit der Pädagogik bei Beeinträchtigung im Lernen oder in der emotionalen und sozialen Entwicklung.

    Zum Gelingen inklusiver Bildung bei erheblichen Beeinträchtigungen im Verhalten werden fünf Bausteine für Schulen anhand von Fallbeispielen vorgestellt.

    Diese stammen aus dem Projekt „Übergang“, einem Konzept zur Förderung von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 – 8, das in mehreren Bundesländern bereist seit Jahren praktiziert wird.

    Als Teilnehmerin und Teilnehmer haben Sie die Möglichkeit zu reflektieren, welche Bausteine Sie bereits in Ihrem Arbeitsumfeld realisieren und welche Sie aus dem Workshop mitnehmen wollen.

  • Mehr als Kooperation: Sozialraumorientierung als strategische Positionierung der Jugendhilfe

    Workshopangebot von Andreas Karl Gschwind (M.A.)

    Herr Gschwind war von 2015 bis 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft (Abteilung Sozialpädagogik) an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
    Zu seinen Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehörten neben kommunalen/lokalen Bildungslandschaften die Netzwerkentwicklung und die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule. Herr Gschwind wirkte unter anderem an den Forschungsprojekten zum "Auf- und Ausbau Lokaler Bildungsnetzwerke (LoBiN)" in Baden-Württemberg und zur "Sozialraumorientierten Schulsozialarbeit" an Grund- und Sekundarschulen in Baden-Württemberg mit.

    Seit 2020 leitet er die Regionalgeschäftsstelle Neckar-Alb im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg.

    In verschiedenen Forschungsprojekten in Baden-Württemberg wurden Praxen und  Rahmenbedingungen von Netzwerken und Allianzen ausgehend von der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit untersucht. Von zentraler Bedeutung war dabei die Herstellung von Lebensweltnähe zu Kindern und Jugendlichen und wie dies vernetzt und mit sozialraumorientierten Ansätzen gelingend umgesetzt werden kann.

    Dafür werden im Workshop aus der Forschung hervorgegangene Praxisreflexionsinstrumente vorwiegend anhand der Alltagspraxis von Schulsozialarbeit vorgestellt und angewendet. Zentraler Bezugspunkt dafür sind die Praxiserfahrungen der Teilnehmenden im Workshop.

    Der Blick richtet sich weiter auf die Rahmenbedingungen von Netzwerkbildungen und sozialräumlichen Allianzen, die von der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit initiiert werden, um ihren jeweiligen Jugendhilfeauftrag in Schule und weiteren bestehenden Strukturen realisieren zu können.

    Ziel des Workshops ist es, Sensibilität und Verständnis für eine reflexiv-sozialräumliche Haltung von Fachkräften zu wecken und Diskussionen anzuregen, wie dies dauerhaft im Praxishandeln von Fachkräften verankert und unterstützt werden kann.

  • Herausforderung Kooperation. Wege zur gewinnbringenden Gestaltung multiprofessioneller Zusammenarbeit

    Workshopangebot von Dr. Stephan Kielblock

    Herr Kielblock ist ausgewiesener Experte für Ganztagsschulentwicklung. Er war lange Mitglied der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG), die er zuletzt koordinierte. Nach seiner Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie der Macquarie Universität in Sydney wechselte Dr. Kielblock ans DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main, um dort in verschiedenen Studien mit Ganztagsbezug mitzuwirken. Zu den Forschungsschwerpunkten von Herrn Kielblock zählen die Qualität ganztägiger Bildungsangebote sowie die multiprofessionelle Kooperation von pädagogisch Tätigen.

    Eine gut umgesetzte multiprofessionelle Kooperation wird gemeinhin als Schlüssel zu einer bestmöglichen Lernunterstützung und Förderung von allen Kindern bzw. Jugendlichen gesehen. In Praxis und Forschung ist allerdings bekannt: Professionenübergreifend zusammenzuarbeiten ist alles andere als leicht. In diesem Workshop wird die ‚Herausforderung Kooperation‘ zunächst einmal hinsichtlich der verschiedenen Situationen, in denen die Workshopteilnehmenden arbeiten, beleuchtet. Dann werden konkrete Ziele, die mittels multiprofessioneller Kooperation erreicht werden sollen, formuliert. Hieran anknüpfend erarbeiten die Workshopteilnehmenden konkrete Wege für eine gewinnbringende Gestaltung der multiprofessionellen Zusammenarbeit.

  • Ich sehe was, was Du gleich siehst!

    Workshopangebot von Markus Bach

    Herr Bach ist Inhaber und Leiter des international anerkannten  Marte Meo Instituts für Weiterbildungen mit dem Schwerpunkt auf Beratung und Qualifizierung in der Marte Meo Methode. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie und des Lehramtes sammelte der diplomierte Pädagoge zunächst vielfältige Erfahrungen in Beratungsstellen und Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe. Seit 2006 arbeitet Herr Bach als Systemischer Berater und Familientherapeut (DGSF), Coach und Supervisor in freier Praxis. Als Lehrender für Systemische Beratung und Therapie (DGSF) ist der Trainer und Dozent für verschiedene Institute und Hochschulen im In- und Ausland tätig. Seine Marte Meo Ausbildungen absolvierte Markus Bach in Eindhoven (Niederlande) direkt bei Maria Aarts. Seit 2008 lehrt er als lizenzierter Supervisor (AARTS) die Marte Meo Methode.

    In der alltäglichen pädagogisch-therapeutischen Arbeit mit Menschen greifen wir auf unser implizites Beziehungswissen zurück. Unser Inter-Agieren erfolgt überwiegend unbewusst, nur Einiges davon kann willentlich gesteuert werden. Wir nehmen Mikrosignale unseres Gegenübers wahr und re-agieren in Bruchteilen einer Sekunde darauf und umgekehrt. All dies erfolgt schneller als der Verstand arbeiten kann.

    Mittels Mikro-Analyse von Videoaufnahmen aus alltäglichen Interaktionen können "Gegenwartsmomente" (D. Stern) entschleunigt und dadurch WESENtliche Interaktionen wahrnehmbar werden. Schlüssel-Elemente für gelingende und förderliche Beziehungsgestaltung sollen im Workshop näher betrachtet werden.

    Entdecken Sie die Möglichkeiten: In welchem Moment (WANN) kann ich jenes kommunikative Verhalten zeigen (WAS) und welche Wirkung hat dieses Verhalten auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler, auf die Gruppenatmosphäre und auf die Lehr-Lern-Beziehung (WOZU).

    Betrachtet man bekannte Situationen mit dieser "neuen Brille" sind "Ah's" und "Oh's" ebenso vorprogrammiert wie die Stärkung der eigenen Kompetenz und der Selbstwirksamkeitserwartung.

  • Museum für alle - Inklusionsmaßnahmen am Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz

    Workshopangebot von Helga Zumkowski-Xylander & Professor Dr. Willi E.R. Xylander

    Frau Zumkowski-Xylander hat Biologie studiert und kuratiert und koordiniert Wanderausstellungen seit 2015 für das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Mit Inklusion und der Etablierung von inklusiven Angeboten beschäftigt sich Frau Zumkowski-Xylander seit 2017.

    Herr Xylander studierte in Göttingen Biologie und promovierte 1986. Danach war er bis 1992 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Hochschulassistent an der Universität Giessen tätig, an der er von 1992 bis 1994 die Vertretung der Professur von Ökologie und Systematik der Tiere übernahm. 1995 wurde Herr Xylander zum Direktor der Staatlichen Museums für Naturkunde Görlitz ernannt. Darüber hinaus ist er ab 1997 Honorarprofessor an der Universität Leipzig und seit 2014 Inhaber der Professur für Zoologie an der Technischen Universität Dresden.

    Museen bemühen sich zunehmend, dem Anspruch gerecht zu werden, alle potentiellen Besuchergruppen zu erreichen, und Angebote auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu entwickeln und umzusetzen.

    So sind in der Dauerausstellung des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz (SMNG) alle Ausstellungsetagen seit dem Umbau über einen Aufzug erreichbar. Dieser ist mit Ansagen zu den Inhalten der Ausstellung jeder Etage sowie mit Tasten mit Brailleschrift ausgestattet. In den Ausstellungen befinden sich knapp 30 Tastobjekte zu unterschiedlichen Ausstellungsthemen; ein Bodenleitsystem führt Besucher*innen mit Sehbehinderung zu den Trigger-Points, an denen diese Tastobjekte stehen. Ein funkgesteuertes Audioguide-System spielt die Informationen zu den Objekten ein, wenn die Besuchenden die Trigger-Points erreichen. Um die neue Wanderausstellung des SMNG „Grundwasser lebt!“ möglichst inklusiv zu machen, wurden neue inklusive Formate entwickelt und eingesetzt.

    In diesem Workshop erfahren Sie, wie das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, als Ort der Bildung und Freizeitgestaltung, sich aktiv mit der Barrierefreiheit als Teilaspekt der Inklusion auseinandersetzt.

    Die Finanzierung dieser Maßnahmen erfolgte durch unterschiedliche Förderprogramme und Geldgeber. Die Auswahl der Objekte, pädagogische und technische Herausforderungen bei der Installation von Inklusionsangeboten, aber auch die Beantragung der zusätzlichen Mittel für die Entwicklung und Umsetzung werden vor Ort an praktischen Beispielen erläutert.

  • Life Space Crisis Intervention (LSCI): Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen

    Workshopangebot von Miriam Egeler

    Frau Egeler arbeitet als Geschäftsbereichsleitung für das Diakonische Werk Rosenheim und ist für die vollstationären Angebote des Trägers in München zuständig. Sie hat in Stuttgart Soziale Arbeit studiert und einen Master in Kriminologie. Krisenintervention, Umgang mit Delinquenz und herausforderndem Klientel sowie Resilienz und Clearing sind hierbei ihre besonderen Schwerpunkte. Frau Egeler versteht sich als lösungsorientierter Mensch, der in Krisen die Chance für Veränderung sieht und vertritt die Einstellung, dass jeder junge Mensch eine echte Chance braucht, um sich zu entwickeln.

    Sie weist 20-jährige Erfahrung in Vollstationären Jugendhilfeeinrichtungen, Schutzstellenarbeit, Clearing/Sozialen Diagnosen, Krisenintervention, Wirkungsorientierung und Leitungstätigkeiten vor. Bevor Frau Egeler die Gesamtleitung für den Bereich übernommen hat, war sie Leiterin in Wohngruppen und Inobhutnahmestellen.

    Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in die theoretischen Grundlagen der Methode der Life Space Crisis Intervention (LSCI). Sie können selbst und unter Anleitung das Modell des Konfliktkreislaufs und wesentliche Aspekte der Interventionsschritte ausprobieren.

  • Inklusive Übergänge von der KITA in die Grundschule gestalten

    Workshopangebot von Dr. Katrin Liebers

    Frau Liebers ist Professorin für Schulpädagogik des Primarbereichs an der Universität Leipzig. Nach Ihrem Studium der Grund- und Sonderschulpädagogik war Sie als Lehrerin in Potsdam, als Referentin in der Fortbildung am LISUM Berlin-Brandenburg sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MLU Halle tätig.

    Zu den Forschungsschwerpunkten von Frau Liebers gehören der veränderte Schulanfang, der Übergang von Kita zur Schule, die lernprozessbegleitende Diagnostik in heterogenen Lerngruppen, der inklusive Unterricht sowie historische Bildungsforschung.

    Gelungene inklusive Übergänge beruhen auf einer möglichst nahtlosen Verknüpfung von Bildungsprozessen in Kita und Grundschule. Dafür ist eine kindorientierte Kooperation dieser und weiterer Institutionen notwendig, die auf ein gemeinsames Bild von kindlichen Bildungsprozessen, einem Verständnis von individuell anschlussfähigen Bildungsverläufen sowie einer inklusiven Übergangsbegleitung gerichtet sein sollte, in der die individuellen Fähigkeiten der Kinder und konkrete Unterstützungsmaßnahmen im Fokus stehen sollten.

    Im Workshop wird vor dem Hintergrund eines systemischen Akteurs-Modells diskutiert, wie innerhalb von regionalspezifischen Kooperationsverbünden Abstimmungsprozesse zwischen den Institutionen initiiert, aufrechterhalten und weiterentwickelt werden können, welche Rollen den Beteiligten zukommen und wie Problemen begegnet werden kann. Zugleich werden erprobte Praxisansätze sowie Forschungsbefunde daraufhin befragt, welche Rolle sie in den verschiedenen Kooperationsverbünden spielen könnten.

  • Rechtliche Aspekte der Eingliederungshilfe

    Workshopangebot von Christian Au

    Herr Au ist seit 2009 hauptberuflich als Rechtsanwalt tätig. Bis dahin war er als Volljurist in verschiedenen Abteilungen einer gesetzlichen Krankenversicherung beschäftigt.

    2011 wurde ihm gestattet, den Titel "Fachanwalt für Sozialrecht" zu führen.

    Er vertritt bundesweit Menschen mit Behinderungen in den verschiedenen Bereichen des Sozialrechts. Zudem ist Herr Au als Referent auf Tagungen aktiv und gibt Seminare für Leistungsberechtigte, Leistungserbringer und Kostenträger in den Bereichen Eingliederungshilfe, Kranken- und Pflegeversicherung sowie Schwerbehindertenrecht.

    Das Recht der Eingliederungshilfe wurde 2020 grundlegend reformiert. Die Eingliederungshilfe bietet aufgrund ihrer offenen Leistungskataloge vielfältige Unterstützungs- und Leistungsmöglichkeiten.

    Aber wer erhält diese Leistungen und was ist konkret zu beanspruchen? Wann tritt die Eingliederungshilfe hinter vorrangigen Leistungsträgern zurück? Und welche Leistungsformen stehen zur Verfügung? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in diesem Workshop auf den Grund. Zudem wird auch Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch unter den  Teilnehmenden bestehen.

  • Produktives Lernen - eine Alternative oder vielleicht der bessere Weg zum Schulabschluss?

    Workshopangebot von Simone Heilmann und Bärbel Schönknecht

    Frau Heilmann ist Oberschulrektorin und Initiatorin des Produktiven Lernens am Standort Plauen. Nach ihrem Studium in den Fachrichtungen Romanistik und Slawistik an der Martin-Luther-Universität in Halle/Salle unterrichtete sie Französisch und Russisch als Fachlehrerin an einer Polytechnischen Oberschule in Plauen. Nach 1990 übernahm sie Schulleitungsaufgaben, war ab 1992 stellvertretende Schulleiterin an der Dr.- Christoph- Hufeland- Oberschule und ist seit 2008 deren Schulleiterin.

    Diese Schule ist seit 1992 Standortschule für Deutsch als Zweitsprache und seit 1997 im Netzwerk der Unesco-Projektschulen. Sie wurde bereits zum 3. Mal mit dem Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung zertifiziert. Integration und Inklusion sind immanenter Bestandteil der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Im Jahr 2009 wurde das Produktive Lernen am Standort Plauen aufgebaut.

    Frau Schönknecht arbeitete nach dem Studium der Polytechnik als Fachlehrerin für die Fächer Werken, Technik, Informatik sowie Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales. Als Praktikumsverantwortliche fühlte sie sich stets für die Berufs- und Studienorientierung zuständig. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Fortbildnerin für das Fach Technik und Computer. Im Jahr 2009 entschloss sie sich dazu einen Neubeginn zu wagen und bewarb sich als Lehrerin für das "Produktive Lernen". Maßgeblich war sie am Aufbau des Standortes Plauen beteiligt und absolvierte das dreijährige Studium am Institut für Produktives Lernen (IPLE) in Berlin. Mittlerweile wird die 13. Generation von PL-Schülern in Plauen betreut. Frau Schönknecht ist aktives Personalratsmitglied und setzt sich für die Belange der Kollegen ein.

    Was tun mit abschlussgefährdeten Schülern? Wie lernt man in Projekten? Praxis besser als die Theorie? Fächer oder besser Lernbereiche, die bearbeitet werden? Lernen fürs Leben? Motivation zum Lernen oder wozu braucht man Noten?

    Produktives Lernen - ein Erfolgsprojekt auf dem Abstellgleis? Kann das Produktive Lernen bei Integration und Inklusion hilfreich sein? Mehr Produktives Lernen auch an anderen Schulformen?

  • Sonderpädagogische Förderung und Gestaltung von Förderprozessen in Sachsen

    Workshopangebot von Beate Schuischel,
    Dr. Ariane Bößneck
    und Matthias Steyer

    Die Workshopleiterinnen und der Workshopleiter sind Referentinnen und Referenten im Landesamt für Schule und Bildung am Standort Radebeul. Sie sind erfahrene Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen und arbeiten langjährig im Bereich der sonderpädagogischen  Beratung, Diagnostik und Förderung.

    Das Landesamt für Schule und Bildung, Standort Radebeul, erarbeitet im Auftrag des Sächsischen Kultusministeriums einheitliche Verfahrensabläufe (Teilprojekt: Digitalisierung) sowie qualitätsgesicherte Materialien zur Planung und Umsetzung der sonderpädagogischen Beratung,  Diagnostik und zur Gestaltung von Förderprozessen (Teilprojekt: Ordner).

    Die Veröffentlichung „Sonderpädagogische Diagnostik und Gestaltung von Förderprozessen“ bietet ab dem Schuljahr 2024/2025 eine verbindliche Handlungsgrundlage für alle an (sonder-)pädagogischer Beratung, Diagnostik und Förderung beteiligten Institutionen und  Personen in Sachsen.

    Zentrale Inhalte der Veröffentlichung sind aktuelle rechtliche und theoretische Grundlagen für die sonderpädagogische Diagnostik und Förderung, fachliche Standards zur Durchführung des Verfahrens zur Beratung und zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf sowie Verweise auf Unterstützungsmaterialien und Praxishilfen. Im Workshop werden die Intentionen der Veröffentlichung und der aktuelle Arbeitsstand vorgestellt. Ausgewählte Unterstützungsmaterialen zur Beratung, Diagnostik und Förderung können durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer exemplarisch erprobt werden.

  • Der Avatar 'AV1' im Unterricht mit erkrankten Schülerinnen und Schülern

    Workshopangebot von Michael Beyer, Mihaela Budich und Phylicia Seidel 

    Herr Beyer unterrichtet als ausgebildeter Gymnasiallehrer und weitergebildeter Förderpädagoge seit 2015 am Förderzentrum Klinik- und Krankenhausschule Dresden am Universitätsklinikum "Carl Gustav Carus" in den Fächern Deutsch und Geschichte erkrankte Kinder und Jugendliche. Seit 2020 ist er an derselben als Fachleiter tätig und unterstützt seit jeher die Reintegration der Schülerinnen und Schüler in ihre Stammschule. Vor allem in seiner Fachleitertätigkeit ist er mit dem Einsatz von Unterrichtsavataren betraut. Im interdisziplinären Setting steht er dazu in engem Austausch mit dem psychoonkologischen Team. Darüber hinaus ist er Teil des Beratungsstellenteams seines Förderzentrums und ein Ansprechpartner für schulische Fragen zum Unterricht mit erkrankten Kindern und Jugendlichen.

    Frau Budich ist seit 2021 als Psychologin am Universitätsklinikum "Carl Gustav Carus" Dresden tätig. Dort begleitet sie psychologisch als Mitglied des Psychologischen Teams der Kinderonkologie die erkrankten Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien über den gesamten Zeitraum der onkologischen Intensivtherapie während der stationären und tagesklinischen Behandlung . Zuvor war sie viele Jahre als Schulpsychologin in Baden-Württemberg und Sachsen aktiv.

    Frau Seidel ist Sozialpädagogin (B.A.) und Kunsttherapeutin (M.A.). Seit 2019 ist sie beim Sonnenstrahl e. V. Dresden - Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche tätig. Zu ihren Arbeitsschwerpunktpunkten gehören Schulklassen- und Kitaaufklärungen (eine altersspezifische Krankheitsaufklärung) und die Beratung des Fachpersonals sowie die Begleitung und Beratung von Kindern, Eltern und Familien in der Nachsorge der Krebserkrankung ebenso wie die Geschwisterarbeit.

    Der Unterrichtsavatar 'AV1' der norwegischen Firma 'No Isolation' stellt für erkrankte Schülerinnen und Schüler eine innovative Möglichkeit dar, um trotz ihrer immensen gesundheitlichen Einschränkungen in den Schulalltag zurückzufinden.

    Er bietet so in ihren Lernvoraussetzungen eingeschränkten Kindern und Jugendlichen eine echte Chance auf Teilhabe. Im Workshop soll das Gerät vorgestellt, der Einsatz im klinikschulisch-onkologischen Kontext präsentiert und weiterführende Anwendungsbereiche diskutiert werden.

  • Schulsozialarbeit an einer inklusiven Schule – Auftrag und Rolle

    Workshopangebot von Kathleen Hänel

    Frau Hänel ist diplomierte Sozialpädagogin (FH) und als Bildungsreferentin bei der Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit Sachsen e.V. für die Landkreise Mittelsachsen, Meißen, Görlitz und die Stadt Chemnitz zuständig. Der Verein will landesweit die Schulsozialarbeit als Handlungsfeld der Jugendhilfe fördern und weiterentwickeln sowie besonders die im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit Tätigen bei ihrer Arbeit unterstützen.

    Als Einstieg dient ein Überblick zur Schulsozialarbeit in Sachsen in Bezug auf Stand, Grundprinzipien und Landesprogramm.

    Hierbei versteht sich Schulsozialarbeit als ein Angebot der Jugendhilfe, welches Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen, schulischen, beruflichen Entwicklung und vor allem individuellen Entwicklung fördert. Somit versteht sie sich als Beitrag zur Teilhabe von jungen Menschen und blickt durch ihre Arbeitsweisen und Haltung bereits auf inklusive Ansätze.

    Der Workshop soll diskutieren, welchen Beitrag die Schulsozialarbeit bei der Bewältigung der vielen Aufgaben leisten kann, die sich im Prozess der Inklusion stellen?

    Welche Parallelen gibt es im Aufgabenfeld der Schulsozialarbeit und den Zielen der Inklusion und wie kann die Rolle der Schulsozialarbeit an einer inklusiven Schule geschärft werden?

  • Inklusive Schulentwicklung: Schulleitung als Innovationsfaktor?

    Workshopangebot von Professor Dr. David Scheer

    Herr Scheer lehrt an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg als Professor für Pädagogik und Didaktik im sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Lernen. Er hat an der Universität Koblenz-Landau Lehramt für Förderschulen studiert, am Studienseminar Kaiserslautern das zweite Staatsexamen absolviert und verfügt über mehrjährige Schulpraxis sowohl im inklusiven Unterricht als auch an Förderschulen. Nach der Promotion an der Universität Paderborn im Jahr 2019 wurde er 2020 als Juniorprofessor für Inklusive Bildung an die Pädagogische Hochschule Heidelberg berufen und 2021 als Professor an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg.

    Herr Scheer wurde mit einer qualitativ-empirischen Studie zur Rolle der Schulleitung im Kontext inklusiver Schulentwicklung promoviert. Weitere Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind die Evaluation inklusionsorientierter Lehrkräftebildung, die Implementation sonderpädagogischer Unterstützung in inklusiven Schulen sowie evidenzbasierte Praxis in sonderpädagogischer Förderung und Lernverlaufsdiagnostik.

    Der Schulleitung wird immer wieder eine wesentliche Rolle für das Gelingen inklusiver Schulentwicklungsprozesse zugeschrieben. Internationale Forschungsbefunde zeigen, dass inklusive Schulen von einer starken und unterstützenden Schulleitung profitieren, die gemeinsame Werte und Visionen vermittelt. Doch in welchem Rahmen bewegt sich die Rolle der Schulleitung tatsächlich? Welche Möglichkeiten hat Schulleitung, um ein Innovationsfaktor zu sein? Wo unterliegt Schulleitung in ihren Möglichkeiten aber auch Grenzen? Das integrierte Rahmenmodell zur Schulleitungsrolle in der inklusiven Schulentwicklung wurde als Synthese theoretischer Ansätze, vorliegender internationaler Befunde sowie Ergebnissen aus Interviews mit Schulleitungen in Deutschland generiert, um sowohl Forschenden als auch Praktikerinnen und Praktikern ein Analysewerkzeug an die Hand zu geben. Der Workshop kombiniert Vortrags- und interaktive Elemente und zeigt auf, wie Schulleitende das Rahmenmodell nutzen können, um ihre Möglichkeitsräume zur Gestaltung von Inklusion und Innovation zu reflektieren und zu erweitern.

  • Kooperative Erstellung und Fortschreibung individueller Förderpläne (KEFF)

    Workshopangebot von Herrn Oliver Rybniker

    Herr Rybniker ist seit 2001 als Lehrer und Sonderpädagoge in Berlin tätig. Seit 2012 ist er als Sonderpädagoge an der Fritz-Karsen-Schule (Gemeinschaftsschule) im Bereich der Sekundarstufe I tätig und übernahm 2018 die Leitung des Fachbereichs Inklusion. In seinem Tätigkeitsbereich liegen dabei Beratungen, Coaching sowie Durchführung und Moderation von Förderplangesprächen in multiprofessionellen Teams und die Mitarbeit in der Steuergruppe (Schulentwicklung) der Fritz-Karsen-Schule mit Schwerpunkt Evaluation und Koordination von Unterstützungs- und Förderangeboten. Zudem ist er als Fortbildner und Trainer für die 'Kooperative Beratung' tätig.

    Weiterhin gehören zu seinen Aufgaben die Planung und Durchführung erlebnispädagogischer Aktivitäten im Rahmen von Klassenfahrten und Arbeitsgemeinschaften (Segeln, Klettern), die Durchführung von Unterrichtseinheiten und Projekten mit dem Schwerpunkt ‚Soziales Lernen’ sowie die Durchführung und Koordination des Straßenfußballprojektes ‚SchoolSoccer’ .

    Die Kooperative Erstellung und Fortschreibung individueller Förderpläne (KEFF) ist ein strukturierter und systematischer Prozess, in dem die beteiligten Personen in einer nicht bevormundenden, sondern symmetrischen und vertrauensbildenden Weise versuchen, Ziele, Inhalte, Rahmenbedingungen, Methoden und ggf. Material für eine individuums- und zielorientierte Förderung zu planen und ggf. zu erarbeiten bzw. zu sichern. Entwickelt wurde die Methode von Professor Dr. W. Mutzeck. Die KEFF ist ein Prozess des Sich-Gemeinsam-Beratens. Sie muss zu einem Ergebnis kommen, das sowohl den Förderer (Therapeut, Lehrer, Sozialpädagoge, Eltern etc.), als auch das Kind mit (sonder)pädagogischem Förderbedarf in die Lage versetzt, die Förderung als lohnend zu erfahren. Die Kooperative Erstellung und Fortschreibung individueller Förderpläne ist eine Form der Vorbereitung und Begleitung eines neuen bzw. zu verändernden oder weiterzuentwickelnden Lernprozesses. Im Workshop wird die Methode anhand "realer Fälle" aus dem Schulalltag gezeigt und anhand kurzer Film- und Übungssequenzen vermittelt. Darüber hinaus wird es die Möglichkeit geben, sich über eine mögliche Implementierung in den schulischen Alltag auszutauschen.

  • Barrierefreiheit in Schulgebäuden – Voraussetzung für gelingende Inklusion

    Workshopangebot von Dipl.-Ing. Architektin Susanne Trabandt

    Frau Trabandt studierte Architketur an der Technischen Universität Dresden und sammelte später im eigenen Architekturbüro Planungserfahrungen im barrierefreien Planen und Bauen im Bereich Seniorenwohnen und Pflegeheime. Sie ist Vorsitzende im Arbeitskreis „Barrierefreies Planen und Bauen“ der Architektenkammer Sachsen und freie Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen. Zu ihrem Aufgabengebiet gehören u.a. Sachverständigen-Stellungnahmen zu Gebäuden mit ganzheitlich barrierefreien Anforderungen und regelmäßige Vorträge auf Fachtagungen zum barrierefreien Planen und Bauen und Universal Design. Sie leitet in Dresden die Ausbildung zum Fachplaner für barrierefreies Bauen beim Europäischen Institut für postgraduale Bildung GmbH (EIPOS) und ist als Referentin bei nullbarriere.de tätig.

    Seit 2009 arbeitet Frau Trabandt im Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) im Bereich Universal Design an vielfältigen Themen. Sie leitet dort das USEability LAB und befasst sich in verschieden Forschungsprojekten mit Fragen der benutzergerechten Gestaltung, Ausstattung und dem Innenausbau von Gebäuden. Ein Schwerpunkt ist dabei die Bewertung der Usability von Produkten und Prozessen in der Pflege. In diesem Zusammenhang werden auch neue innovative Lösungen entwickelt. Darüber hinaus ist Frau Trabandt stellvertretende Vorstandsvorsitzende im WohnXperium e.V.

    Eine inklusive Schule benötigt ein Mindestmaß an Barrierefreiheit. Dafür ist es wichtig, die relevanten Anforderungen zu kennen und sie im Planungs- und Bauprozess zu beachten. Nur dadurch kann für Schülerinnen und Schüler ein geeignetes Lernumfeld geschaffen werden.

    Im Workshop werden die verschiedenen Arten der Beeinträchtigung und die daraus entstehenden Anforderungen an die Schulumgebung vorgestellt. Die gesetzlichen Grundlagen des barrierefreien Bauens werden diskutiert. Beispielhaft wird vorgestellt wie die Schutzziele, die die DIN 18040-1 Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen für öffentlich zugängliche Gebäude vorgibt, umgesetzt werden können. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Anpassung im Bestand erfolgreich umgesetzt werden kann.

    Für eine erfolgreiche Umsetzung der Anforderungen ist es notwendig das Thema Barrierefreiheit im gesamten Planungsprozess einer Baumaßnahme zu beachten. Es wird deshalb dargestellt, welche Entscheidungen in den verschiedenen Planungsphasen herbeigeführt werden und wie diese sich in der Planung widerspiegeln sollten.

  • Nachteilsausgleich als Instrument der Inklusion behinderter Menschen in Berufsausbildung und Beschäftigung

    Workshopangebot von Frau Kirsten Vollmer, M.A.

    Frau Vollmer arbeitete im Anschluss an ihr Studium der Politischen Wissenschaften, Germanistik und Philosophie an der Universität Bonn (Magister-Abschluss) als Referentin im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, unter anderem auch als Chefin vom Dienst. Seit 1999 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundesinstitut für Berufsbildung tätig und dabei für den Bereich der beruflichen Bildung behinderter Menschen sowie Teilhabe und Inklusion verantwortlich. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören dabei der Nachteilsausgleich in der Berufsausbildung, Fachpraktikerausbildungen, Qualifizierung des Berufsbildungspersonals in der Beruflichen Bildung behinderter Menschen sowie die Bereiche Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit.

    Der Workshop vermittelt Informationen zu den rechtlichen Grundlagen des Nachteilsausgleichs und dessen Umsetzung in der Praxis. Dabei werden Fragestellungen wie "Wer ist verantwortlich?" und "Wer ist antragsberechtigt?" behandelt, ausgewählte Nachteilsausgleiche vorgestellt und Herausforderungen und Perspektiven thematisiert. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit zu Fragestellung und Diskussion und dazu, eigene Erfahrungen einzubringen.

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