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Aufbau von Kooperationsverbünden – gemeinsam inklusive Schule vor Ort entwickeln

Hochschulprojekt begleitet den Aufbau von Kooperationsverbünden in Sachsen

Die Entwicklung und Ausgestaltung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Inklusion im Bildungsbereich gemäß Artikel 24 UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist eine langfristige Aufgabe. Dabei gibt es im Freistaat Sachsen im Sinne des Zieles der UN-BRK, um für Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe im schulischen Bereich zu ermöglichen, zwei im Sächsischen Schulgesetz verankerte Wege. So können Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. Behinderung an einer Förderschule oder inklusiv an einer Grundschule, weiterführenden Schule oder an einem Beruflichen Schulzentrum unterrichtet werden. Maßgeblich für die Wahl des am besten geeigneten Förderortes ist immer das Kindeswohl.

In den nächsten Jahren werden Kooperationsverbünde in allen Regionen etabliert. Sie sollen die Partner vor Ort vernetzen, um die notwendige Zusammenarbeit zu erleichtern und effektiv zu gestalten. In einem ersten Schritt wurden 64 Kooperationsverbünde in Anlehnung an die Mittelbereiche gemäß Landesentwicklungsplan 2013 gebildet und alle Schulen in öffentlicher Trägerschaft zugeordnet. Gemäß Absatz 7 Satz 3 SächsSchulG können sich Schulen in freier Trägerschaft an einem Kooperationsverbund beteiligen.

In einem nächsten Schritt zum Aufbau der Kooperationsverbünde führt die Hochschule Zittau/Görlitz im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK) und in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) konstituierende Beratungen für die jeweiligen Kooperationsverbünde durch. Ziel dieser Veranstaltungen ist das Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch sowie die gemeinsame Bestimmung von Entwicklungszielen für die weitere Arbeit im Netzwerk. An diesen Beratungen nehmen neben Vertretern des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und des Landesamtes für Schule und Bildung die Schulen in öffentlicher sowie in freiwilliger Teilnahme die Schulen in freier Trägerschaft, die Vertreter der Landkreise bzw. kreisfreien Städte sowie die Schulträger teil, und viele weitere Beteiligte, die vor Ort bei schulischer Inklusion mitwirken.

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